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Was sind Mantras?

Mantram – im indischen Sanskrit

Das Wort „Mantram“ hat seinen Ursprung im indischen Sanskrit, es setzt sich aus dem Silben „Man“= denken, Verstand, Seele sowie „Tram“= helfende, schützende Kraft, zusammen. Sanskrit, als älteste Sprache der Menschheit, besteht also aus Urklängen, aus tatsächlichen Klang-Manifestationen, die den eigentlichen Schwingungen eines Objektes oder einer Handlung entsprechen.

Mantras wurden von selbstverwirklichten Weisen (Rishis) entdeckt und weitergereicht. Sie können nicht erfunden oder vernichtet werden. Manche können übersetzt werden, aber ihre Übersetzungen haben nicht die gleiche Kraft. Es ist wichtig, dass sie korrekt ausgesprochen werden.

Was sind Mantras?

Als Sanskrit- Klänge werden Mantras für Zeremonien, Meditation (Japa) und zum Singen (Kirtan) gerne benutzt.  Mantras sind Energien, die von einer Klangstruktur verschlossen sind und schon immer im Universum existiert haben. Um diese Energie zu aktivieren wird das Mantra in einem bestimmten Rhythmus oftmals wiederholt, sodass die Energie sich manifestiert indem die entsprechende Schwingung im Geist entsteht.

Was passiert beim Mantra singen?

Das Interesse an Mantras ist heutzutage neu erwacht und ihre Wirksamkeit aud allen Ebenen mehr und mehr bewiesen.

Auf mentaler Ebene: Durch Mantras geschaffene Gedankenmuster sind positiv, nützlich und beruhigend. Sie stimulieren das Glücksareal des Gehirns, wirken auf das Gedächtnis und können in Lebenskrisen helfen. Vor allem die Fähigkeit zu vergessen und loszulassen, was die Mantras sehr wohl unterstützen, ist therapeutisch sehr wertvoll.

Auf physischer Ebene: Durch die Wiederholung der Mantren, entspannen sich die Organe und Zellen des Körpers, Gifte werden aus dem Körper entfernt und das Nervensystem lockert sich auf. Die niedrigeren Emotionen

Auf emotionaler Ebene: Durch die Einbettung in die Klänge, vermögen Angst, Ärger, Gier, Hass und Eifersucht aufgelöst und durch reine Eigenschaften wie Liebe, Freude und Mitleid ersetzt zu werden.

 

Das Ziel: tiefe Meditation

Bei allen Überlegungen, wie das Mantra gesungen werden soll und beim Ausprobieren verschiedener Techniken sollten Sie eines nicht aus den Augen verlieren: Die Mantra Technik selbst dient der Vorbereitung auf die tiefere Meditation. Hierzu ist es erforderlich, nach Abschluss der “Singphase” das Mantra “loszulassen”, es also nicht im Kopf weiter singen zu lassen. Der Geist wird nicht frei, wenn er sich an ein bestimmtes Mantra anklammert. Das Mantra ist nur ein Vehikel, um uns weiter zu tragen.

Dazu Mohani Heitel (S. 28): “Um sich die Vorstellung zu erleichtern, wie sich der meditative Zustand mithilfe eines Mantras erreichen lässt, hilft Ihnen vielleicht die Idee, ein Mantra sei ein Gefährt oder ein Medium, das Sie von einer Welt in die andere bringt – wie ein Boot, mit dem man in den See der eigenen Seele rudern kann.”

Und auf S. 55: “Wir wenden Mantras an, um einen meditativen Zustand zu erreichen. Meditation bedeutet ein Höchstmaß an Entspannung; sie erweitert das Bewusstsein, wodurch uns eine Innenschau möglich wird.”

Aber: Machen Sie sich nicht allzu viele Gedanken um die “richtige” Methode. Wenn Sie erst einmal angefangen haben, regelmäßig zu singen, wissen Sie jeden Tag intuitiv, welche Technik Sie anwenden wollen.

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